Anticheating Communities wie PBBans.com oder GGC-Stream.com gibt es zu genüge. Bislang versprachen diese Organisationen im Sinne des Spielers zu handeln und Cheater zuverlässig zu überführen. Das Ganze nimmt nun jedoch eine Art Schreckensszenario an. Denn wie heute bekannt wurde, gibt es Lücken im Anti-Cheat-Streaming-System des bekannten deutschen Anbieters Gemeinsam-gegen-Cheater.
Einer Gruppe ist es durch eine Lücke des Systems gelungen heute mehr als 150 unschuldige Spieler zu bannen. Betroffene Spieler, die nun nicht mehr auf GGC-Stream geschützten Battlefield 3 Gameservern verbinden können, sollten ihren Ban dem GGC-Stream.com Team melden. Diese entscheiden dann darüber, ob dein Account wieder freigeschaltet wird.
Eine Stellungnahme der betroffenen Anticheat-Communities sowie von Evenbalance steht noch aus. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.
Zehntausende deutsche Internet-Surfer könnten ab März offline sein: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät deshalb allen Usern zum PC-Selbsttest. Auf einer offiziellen Behörden-Seite können Sie prüfen, ob Ihr Rechner betroffen ist.
Kostenloser Selbsttest
Auf der vom BSI, dem Bundeskriminalamt und der Telekom angebotenen Webseite DNS-OK.de können Sie sofort überprüfen, ob Ihr Rechner von einem DNS-Changer infiziert ist. Die Webseite checkt automatisch die Netzwerkeinstellungen und sagt Ihnen, ob Ihr System betroffen ist.
Ein DNS-Changer manipuliert die Netzwerkeinstellungen des infizierten Computers und leitet User unter Umständen auf gefälschte Webseiten um - eine beliebte Methode, um beispielsweise Phishing-Attacken durchzuführen und Nutzerdaten abzugreifen. In diesem speziellen Fall leitet der DNS-Changer einen infizierten Rechner über Server in den USA um: Server, die ehemals von Cyber-Kriminellen betrieben wurde und derzeit vom FBI weitergeführt werden. Am 8. März jedoch sollen sie endgültig abgeschaltet werden. Da täglich mehr als 30.000 deutsche Rechner auf die Server zugreifen, rät das BSI jetzt allen Usern zum Selbsttest ihrer Rechner. Jetzt DNS-Selbsttest durchführen
Zum Hintergrund: Im November vergangenen Jahres hat das FBI hunderte von Servern sichergestellt, über die Kriminelle zuvor ein Botnetz betrieben hatten. Hätte die Bundesbehörde diese Server sofort abgeschaltet, wären Millionen von Usern auf einen Schlag vom Internet abgeschnitten worden. Deshalb betreibt das FBI die Server bis heute weiter. Damit Sie am 8. März 2012 keine böse Überraschung erleben und eventuell nicht mehr aufs Internet zugreifen können, raten wir Ihnen dazu, den Selbsttest am besten gleich durchzuführen : Der Check dauert nur wenige Sekunden und anschließend haben Sie entweder die Sicherheit, über ein sauberes System zu verfügen, oder Sie können die entsprechenden Schritte einleiten, um den DNS-Changer und eventuell weitere installierte Schadsoftware (z. B. ein Rootkit) wieder loszuwerden. Ein sauberes System bekommt auf der DNS-OK-Seite "grünes Licht" und die Meldung "Ihre DNS Konfiguration ist korrekt". Ein infiziertes System wird durch einen roten Balken und die Warnmeldung "Achtung: Ihre DNS Konfiguration ist manipuliert" angezeigt. Gegen die Gefahr: CHIP Online Rettungs-CD
Im Falle einer Infektion mit dem Trojaner gibt die Seite Ihnen Tipps und weiterführende Links zur Entfernung der Schadsoftware. Einfacher geht's mit der CHIP Online AntiBotnetz-CD. Die CD enthält die bootfähige Panda SafeCD und die Freeware McAfee Labs Stinger, die Ihren Rechner schnell und zuverlässig von Viren, Würmern und Trojanern befreit. Sollten Sie sich den DNS-Changer tatsächlich eingefangen haben, können Sie Ihren PC mit der CHIP Online AntiBotnetz-CD in wenigen Minuten von Schadsoftware befreien. Tipp: Während die Behörden-Webseite Ihr System lediglich nach einem speziellen DNS-Trojaner scannt, können Sie Ihren Rechner mit der CHIP Online Rettungs-CD komplett nach allen erdenklichen Arten von Schadsoftware scannen. Nutzen Sie die Gelegenheit und gehen Sie auf Nummer sicher: Sie finden die kostenlose AntiBotnetz-CD in unserem Downloadbereich.
Umleitung auf gefälschte Webseiten
Wie funktioniert ein DNS-Trojaner? DNS steht für "Domain Name System". Dieser Netzwerkdienst beantwortet Anfragen zur Namensauflösung - er verwandelt eine URL in eine IP-Adresse. Ein DNS-Trojaner manipuliert Ihre Netzwerkeinstellungen und trägt beispielsweise einen Proxy-Server in Ihre LAN-Einstellungen ein. Unter Umständen werden Nameserver-Eintragungen direkt im WLAN-Router vorgenommen. Der Trojaner ist mit Passwortlisten und Standard-Logins für gängige Router ausgestattet und versucht so, sich auf dem Gerät einzuloggen. Im Erfolgsfall kontrolliert die Schadsoftware künftig jeden Webseiten-Aufruf und kann den User jederzeit auf gefälschte Seiten umleiten. Auch die Installation weiterer Schadsoftware ist möglich. (ry)
Mit dem kommenden Update zu Battlefield 3 wird DICE einige Balancing-Anpassungen vornehmen. Alan Kertz, Core Gameplay Designer, hat nun verraten, auf welche Änderungen man sich einstellen kann. Unter anderem will DICE die Stärken von weniger häufig genutzten Waffen bzw. Gadgets anheben.
Unter anderem geht es um das sogenannte "Foregrip". Es ermöglicht den Spielern, ein besseres Schussverhalten auf kurze Distanz, zum Beispiel beim Schießen aus der Hüfte, weswegen die horizontalen Rückstoßkräfte abgemildert werden. Dafür ist das präzise Zielen schwerer. DICE will den Widerstand gegen die gerade genannten Kräfte um rund 30 Prozent vergrößern und die Genauigkeit beim Zielen um 20 Prozent verringern. "Foregrip" ist laut den Entwickler vor allem bei Sturmgewehren und Karabinern sehr nützlich, doch man will bestimmte Waffen dadurch nicht zu stark machen.
An anderer Stelle wird DICE etwas am Bipod ändern, da es laut DICE weniger häufig eingesetzt wird, weil der Mehrwert einfach zu gerring ist. Zwar kann man besser zielen, doch dafür muss man das Ganze erst mühsam aufstellen und ist nicht mehr beweglich. Deswegen wollen die Entwickler den geringeren Rückstoß der Waffe sowie die kleinere Streuung der Geschosse weiter hervorheben. Zudem soll das Aufstellen schneller von der Hand gehen.
Der "Suppressor"-Aufsatz soll ebenfalls stärker gemacht werden. Dies bedeutet weniger Krach und schlechtere Ortungsmöglichkeiten für die Gegner. Als Ausgleich wird aber wohl die Genauigkeit verändert. Ähnliches gilt für "Heavy Barrel". Beim "Target Pointer" wird hingegen die Intensität des sichtbaren Lasers verringert. Die Änderungen sind allerdings noch nicht final, während ein Termin für das Update noch aussteht.
Bislang ist das Setting für Battlefield 3 eher nüchtern und und eher wenig Abwechslungsreich. Die überspitzten Vermutungen auf ein DLC mit Dinosaueriern hat DICE auf jedenfall vom Tisch geräumt. Ebenso scheint auch das DLC, welches den Namen “Battlefield 2143″ tragen könnte, nicht in Arbeit zu sein.
Anders hingegen sieht es mit Schnee-Karten aus, denn diese scheinen fast bestätigt. Unklar ist jedoch, ob es Karten als Bestandteil eines künftigen DLC´s geben wird oder ob diese kostenfrei zum Download angeboten werden. Was meint Ihr? Würde euch Battlefield 3 auch Spaß machen in der kalten Tundra?